Meppen will(s) wissen!
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Am 24. Juni startet die Veranstaltungsreihe im JAM

Wissenschaft ist spannend – erst recht, wenn sie einen Bezug zur Heimat hat.

Die Stadt Meppen bietet deshalb gemeinsam mit der Volkshochschule ab Sommer 2022 die Veranstaltungsreihe „Meppen will(s) wissen“ an. 

Die Idee dazu hatte der gebürtige Meppener Hermann Clemens Altmeppen. Der promovierte Humanbiologe forscht im Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf am Institut für Neuropathologie und wird auch erster Vortragender sein. Wissenschaftler sollen Interessierten Einblicke in ihr vom Steuerzahler finanziertes Forschungsgebiet ermöglichen, und zwar so, dass auch Laien verstehen, worum es geht.

Vorgeschlagen hatte Altmeppen sein Veranstaltungskonzept 2020 im Rahmen des Wettbewerbs „Deine Idee für Meppen“. Altmeppens Konzept überzeugte und wird nun umgesetzt, „später als gedacht“, so Matthias Walter, Direktor der Volkshochschule Meppen. „Die Corona-Pandemie hat frühere Planungen unmöglich gemacht“, sagt er. An der Vorbereitung der konkreten Umsetzung waren auch Karsten Streeck vom Jugendzentrum Jam und Christian Golkowski, Fachbereichsleiter bei der Stadtverwaltung beteiligt.

Lockerer Dialog im Jam

Im Jam sollen die Veranstaltungen stattfinden, weil dort sowohl innen als auch außen gearbeitet werden und wenn nötig auf notwendige Abstände geachtet werden kann. Außerdem ist das Jam-Team auf derartige Veranstaltungen geradezu spezialisiert.

In Zeiten von Populismus und „Fake News“ komme einer fundierten und (selbst-) kritischen Vermittlung von Fakten und Wissen eine große Bedeutung zu, sagt Matthias Walter. Eine kritische und aufgeklärte Auseinandersetzung mit den Themen der Zeit, das Angebot einer stetigen persönlichen Bildung an die Bürger, aber auch eine geübte und von gegenseitiger Wertschätzung geprägte Diskussionsbereitschaft seien dabei elementare Bestandteile einer funktionierenden Gesellschaft.

Dialog mit der Wissenschaft

Ein Mittel zur Umsetzung dieser Grundidee sei der Dialog mit der Wissenschaft, sagt Walter. Im Gegensatz zu Großstädten gebe es diesen im Emsland aber kaum und genau das wolle man ändern und interessante und relevante Themen beleuchten – wenn möglich mit Bezug auf Meppen, das Umland und das Emsland.

Mögliche Themenfelder seien „Staat und Gesellschaft“, „Geschichte, Kultur und Philosophie“, „Naturwissenschaften und Medizin“, Technik, Ökologie oder Wirtschaft. Nach einem kurzen Vortrag der eingeladenen Referenten besteht in lockerem Rahmen Gelegenheit zu Rückfragen, Diskussion und persönlichem Austausch. Das Angebot soll möglichst niederschwellig gehalten sein und richtet sich grundsätzlich an alle interessierten Bürgerinnen und Bürger aus Stadt und Kreis.

Erstes Thema: Demenz

Erster Vortragender wird der Ideengeber selbst sein: Hermann Clemens Altmeppen berichtet zu seinem Forschungsthema Demenz. Motto: Eiweiß-Origami und Demenzen – Die Bedeutung falsch gefalteter Proteine für neurodegenerative Erkrankungen. Altmeppen will mit einem gewissen Optimismus auf einige aktuelle Forschungsansätze blicken und in der Diskussion möglichst viele weitere offene Fragen klären, die den Zuhörern unter den Nägeln brennen. Zum Beispiel: Hilft Gingko gegen Demenz? Wie schädlich ist Aluminium? Und: wird das Fußballspiel der Zukunft ohne Kopfbälle auskommen müssen? Meppen will(s) wissen — und zwar am Freitag, 24. Juni 2022 um 19 Uhr, im Jugendzentrum Jam.

Zur Beachtung:
Es handelt sich bei der Veranstaltung um eine Diskussion und Gesprächsrunde über wissenschaftliche und angrenzende Aspekte des Themas. Es findet keine medizinische Beratung oder Sprechstunde statt. Herr Altmeppen ist kein Kliniker/Mediziner sondern Wissenschaftler.
Bitte kurzfristig die Hinweise zu Corona-Schutzmaßnahmen beachten.

Eintritt frei, es müssen aber vorab kostenlose Tickets bezogen werden.

▶ Tickets jetzt online sichern! 
oder im JAM sowie bei TIM erhältlich. 

Infos und Anmeldung:
https://jam-meppen.de/2022/04/06/24-7-2022-meppen-wills-wissen/

 

Quelle Text/Foto: Stadt Meppen/JAM

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