Das Projekt bietet die Möglichkeit, die Schulpflicht durch einen hohen Praxisanteil sowie mit enger sozialpädagogischer Betreuung zu absolvieren und/oder dient als Alternative zum Berufsvorbereitungsjahr (BVJ).

Für wen ist das Projekt geeignet?

Das SiJu-Projekt richtet sich an Schüler/-innen, die sich in ihrer bisherigen Schule mit großen Problemen konfrontiert sehen. Diese können u. a. darin begründet liegen, dass Schule enormen Stress und Druck auslöst, es vermehrt zu Schwierigkeiten mit Mitschülern/-innen und/oder Lehrern/-innen kommt oder die Leistungsanforderungen schlichtweg zu hoch sind. Auch eine große Klassengruppe oder die Quantität an theoretischem Input können dazu führen, dass Schüler/-innen ihrer Schulpflicht nur noch sehr ungern bzw. unzureichend nachkommen.

Schulvermeidung hat nicht nur ernsthafte Folgen, sondern auch ernsthafte Ursachen und Hintergründe. Schulverweigerndes Verhalten führt nicht selten zu mangelnder sozialer Integration, Brüchen und Instabilitäten im (schul-)biographischen Verlauf bis hin zum Schulabbruch; umso wichtiger ist es, diesem Prozess frühzeitig und wirkungsvoll zu begegnen.

Im SiJu-Projekt wird durch individuelle und enge sozialpädagogische Betreuung sowie einen hohen Anteil an praktischem Unterricht ermöglicht, dass Schüler/-innen wieder gern und regelmäßig zur Schule gehen. Durch den Unterricht in Kleingruppen, der sich mit Praxistagen in den Bereichen Holz, Garten und Kreativwerkstatt sowie Gesundheit, Ernährung und Ideenküche abwechselt, werden die Jugendlichen unterstützt, ihre Talente zu entdecken und sich (wieder) auf ihre Fähigkeiten und Stärken zu besinnen. Im zusätzlichen Sozialtraining und der Berufsorientierung werden Strategien und Lösungen für eine erfolgreiche Schul-, Berufs- und Lebensplanung erarbeitet.

Ihre Ansprechpartnerin:

Projektleitung

Ricarda Janssen
Telefon: 05931 9220-25
E-Mail: ricarda.janssen@vhs-meppen.de