Meppen.
Die Veranstaltungsreihe „Der Spaziergang durch die Epochen der Kunstgeschichte“ der Volkshochschule Meppen geht in die nächste Runde: An zwei Abenden nimmt Dozentin Astrid Uthmann-Rothkötter in ihren Vorträgen die Teilnehmenden mit auf einen Spaziergang durch die Epochen der Kunstgeschichte. Im Mittelpunkt stehen Künstlerinnen, die lange übersehen wurden und nun wiederentdeckt werden.
In der Kunstgeschichte werden derzeit viele Frauen (wieder)entdeckt, deren Werk über Jahrhunderte kaum Beachtung fand. Die zweiteilige Vortragsreihe macht diese verborgenen Meisterinnen sichtbar und stellt starke Persönlichkeiten wie Artemisia Gentileschi, Frida Kahlo oder Yayoi Kusama vor.
Der erste Abend am Montag, 2. November 2026, um 18:00 Uhr beleuchtet die kaum sichtbaren Anfänge weiblichen Kunstschaffens von der Antike bis in die Frühe Neuzeit. In dieser Epoche fanden Künstlerinnen selten öffentliche Anerkennung, obwohl sie bedeutende Werke schufen.
Der zweite Abend am Montag, 1. Februar 2027, um 18:00 Uhr verfolgt den Weg von Künstlerinnen aus dem Schatten ins Zentrum der Kunstwelt. Der Vortrag spannt den Bogen vom 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart und zeigt, wie Frauen die moderne Kunst entscheidend geprägt haben.
Weitere Informationen sowie Anmeldungen sind auf der Webseite der VHS Meppen unter www.vhs-meppen.de unter der Kurs-Nr. 26211-053 oder telefonisch unter 05931 9373-0 erhältlich.
Foto: Wikipedia
Bildunterschrift: Linda Nochlin, amerikanische Kunsthistorikerin legte 1971 mit ihrem Essay „Why have there been no great Women artists?“ einen Grundstein für feministische Kunstgeschichtsschreibung
